Neuschneereiche und stürmische Phase um das Dreikönigswochenende

Erstellt am 3. Januar 2019

Die Konstellation eines Hochdruckgebiets im Nordwesten und eines Tiefdruckkomplexes im Nordosten von Österreich ist für die derzeitige Nordanströmung des Alpenraums verantwortlich. Intensive Niederschläge bei überaus stürmischen Bedingungen prägen somit die Verhältnisse um das bevorstehende Wochenende in den Niederösterreichischen Alpen.

Anhaltend stürmische Verhältnisse. (Quelle: ZAMG)

Der Schnee fällt aufgrund der tiefen Temperaturen trocken und ist somit überaus verfrachtungsfreudig. Frischer Triebschnee entsteht – wie auf den Fotos gut ersichtlich – zur Zeit selbst in bewaldeten Bereichen.

Frische Triebschneebildung selbst in bewaldeten Zonen. (Quelle: Stephan Binder)

Der Schneedeckenaufbau gestaltet sich derzeit störanfällig, es sind im Wesentlichen 3 Problembereiche auszumachen:

  • der Übergang zur (verharschten) Altschneedecke
  • eingelagerter Graupel
  • Schichtübergänge (unterschiedliche Härtegrade) innerhalb der frischen Auflage aufgrund des variierenden Windeinflusses
Graupeleinlagerungen und Schichtübergänge innerhalb der frischen Auflage gehören derzeit zu den Problemzonen im Schneedeckenaufbau. (Quelle: Stephan Binder)

Mit Blick Richtung Dreikönigswochenende werden sich die Schneefälle weiter intensivieren und es ist sowohl am Samstag als auch am Sonntag in allen Regionen mit ergiebigen Neuschneezuwächsen zu rechnen, wobei der Schwerpunkt der Niederschläge für den Raum Niederösterreich in den Ybbstaler Alpen erwartet wird.

Während Bereiche südlich der Alpen im Hinblick auf den Niederschlag fast „leer ausgehen“, erwartet uns in den typischen Nordstauregionen einiges an Neuschnee. (Quelle: ZAMG)